Pressestimmen 1999

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Das bietet unsere Stadt für Familien

Christiane Meixner

Kinder, ans Netz! Wie das geht, zeigen die «Netdays Europe 99» seit einigen Tagen an verschiedenen Orten in ganz Berlin – mit Internet-Präsentationen, Suchmaschinen extra für Kids oder einem Erste-Hilfe-Chat. Im Deutschen Technikmuseum in Kreuzberg (Trebbiner Str. 9) habt Ihr heute ab 10 Uhr Gelegenheit zur Vorstellung Eurer eigenen Homepages. Außerdem gibt’s ein Quiz, das nicht nur durch die Museumsräume, sondern auch an virtuelle Orte führt. Mehr Infos gibt es unter Tel.: 254 84 0 im Deutschen Technikmuseum, das übrigens seit neuestem auch über ein Internet-Café verfügt, oder unter http:\\www.info@netdays-berlin.de

Junge und Senioren chatten

Tempelhof. Eine Stippvisite in der ufa-Fabrik, Viktoriastr. 10-18, lohnt sich eigentlich immer. Geradezu ans Herz gelegt werden sollte sie derzeit aber jedem-egal welcher Altersklasse-den auf irgendeine Weise das Internet interessiert. Hier toben nämlich derzeit die „netdays“.
Bei diesem berlinweiten Großereignis handelt es sich um ein regelrechtes Festival, das die unterschiedlichsten Nutzungsformen des neuen Kommunikationsmittels vorstellen soll und mit den verschiedenen auf diesem Gebiet aktiven Projekten bekannt macht. Es richtet sich noch bis zum Sonntag, 21. November, praktisch an jeden vom Steppke bis zum Senior, vom Lehrer bis zum Künstler.
So bietet „Ein Leben lang lernen-Senioren ans Netz“(an jedem der Tage von 10 bis 18 Uhr) nicht nur den Älteren sondern auch Jugendlichen die Möglichkeit, zu lernen, wie man sich im Internet zurechtfindet. Zwischendurch werden Videos zum Thema gezeigt. Auch das Comenius-Projekt „Jugendliche und Gewalt“ ist in die ufa-Fabrik gekommen. Dabei handelt es sich um eine Lern- und Kooperationsplattform der Telekom im Berliner Schulnetz. Bei den netd@ys soll zu diesem brisanten Thema eine gemeinsam gestaltete Internet-Präsentation entstehen.

Mitmachen kann bei der von Lehrern und Schülern der Theodor-Haubach-Oberschule vorbereiteten Veranstaltung jeder an der Materie Interessierte. Ausdrücklich erwünscht ist das Mitbringen entsprechender Materialien wie Fotos, Bilder und Ausarbeitungen im Dateiformat. Man trifft sich am Donnerstag von 10 bis 11.30 und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr. Es kann mit Jugendlichen in ganz Europa gechattet werden, Sternenbotschaften dürfen ins All gesendet werden und multimediale Lernsoftware kann kennengelernt werden.
Der Frage, wie eine CD-ROM entsteht, wird nachgegangen, und die chilenische Malteser Jugend wird in Bild und Text-natürlich im Netz-darüber berichten, wie sie in den Armenvierteln Santiagos arbeitet. Und noch vieles mehr ist bei den derzeit in der ufa-Fabrik laufenden netdays zu erleben.

Netd@ys in der Ufa-Fabrik

Jeder, der sich für das Thema Multimedia, Internet und moderne Kommunikation interessiert, kann sich noch bis zum 21. November ein eigenes Bild von dem Weg in die Informationsgesellschaft machen. Zentraler Anlaufpunkt ist hierfür im Bezirk die Ufa-Fabrik in der Viktoriastraße mit ihrem Netd@ys Forum.

Die diesjährigen Netd@ys Berlin-Europe stehen unter dem Motto „Lernen mit Links“. Viele Organisationen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen öffnen ihre Türen und geben ihr Wissen weiter. Neben Schülern können sich auch Eltern, Lehrer und Mitarbeiter aus der Jugendarbeit in Diskussionsforen einklinken, praktische Workshops und Informationsveranstaltungen besuchen.
Im Übergang 1999 bis zum Jahr 2000 wird Deutschland die Schallmauer von zehn Millionen Internet-Nutzern durchbrochen haben. „Etwa drei Viertel der großen und mittelständischen Betriebe der Berliner Wirtschaft haben inzwischen auch einen Internetanschluss“, schreibt Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU) in seinem Grusswort in der Netd@ys-Broschüre. „Aber es fehlen die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter. Das bedeutet eine große Chance für unsere Jugend, wenn sie sich frühzeitig und offen mit den neuen Technologien auseinandersetzt“, so Branoner weiter.

Das „surfende Klassenzimmer“ ist also nur einen Schritt entfernt. Lernsoftware, malen für eine virtuelle Bildergalerie und das Erstellen einer Webseite sind nur einige der Angebote. Chatten, Surfen, und Online-Lernen sind Begriffe, die noch bis zum 21. November im Netd@ys Forum der Ufa-Fabrik praxisnah erlebt werden können.
Gleichzeitig präsentiert die Ufa-Fabrik, Viktoriastraße 10-18, live-Kultur mit jungen, innovativen Künstlern als abwechslungsreichen Ausgleich zu der neuen Technologie.
Unter dem Motto „Lernen mit Links“ werden die Besucher die Einfachheit des Internet kennenlernen und vor allem Spaß haben. Via modernste Technik auf 50 Computern werden sie an Videokonferenzen und Diskussionsforen teilnehmen können. Oder über Jobbörsen im World Wide Web einen neuen Arbeitsplatz suchen. Vorbei surfen lohnt sich also!

Netd@ys

Wie man im Internet Umwelt-Informationen recherchiert, erklären am heutigen Dienstag ab 17 Uhr Fachleute der Technischen Universität und der Senatsumweltverwaltung in der ufaFabrik an der Viktoriastr. 13. Informationen zu „Netd@ys“ erhalten Interessenten unter der Rufnummer 75 68 92 19. Im Internet ist „Netd@ys“ erreichbar: www.netdays-berlin.de

Das Nilpferd im Netz

Judka Strittmatter

Die „Netd@ys Berlin 1999“ haben begonnen: Vor allem Kinder sollen das Internet kennen lernen

Ja, hier stinkt es, gibt die Psychologiestudentin zu, aber Tiere habe sie zu Hause auch, und froh sei sie, dass sie mit dem Computer-Equipment nicht im Raubtierhaus stehen müsse. Dann doch lieber bei den Nilpferden, bei Polly, Kathi und Bulette, die durch ihr Riesenaquarium im Zoo gleiten, elfengleich, und deren Wasserballett von Kindern und Eltern so kommentiert wird: „Das gibt s ja nicht, wie die laufen!“

Details am Beckenrand

Die „Netd@ys 1999“ haben am Sonnabend begonnen, in Berlin und ganz Europa. Ihr Motto in diesem Jahr heißt „Lernen mit Links“, bis zum 21. November werden sie dauern. In neun Tagen sollen Internet-Laien vor allem Kinder, vorzugweise ganze Schulklassen an verschiedenen Orten der Stadt, darunter im Flusspferdhaus im Zoo, im Deutschen Technikmuseum in Kreuzberg oder im FEZ in der Wuhlheide mit dem Zukunftsmedium vertraut gemacht werden. Die Liste der Veranstalter und Sponsoren ist lang, vor allem die Ufa-Fabrik in Tempelhof ist zu nennen und Jugendsenatorin Ingrid Stahmer (SPD) hat ein Grußwort geschrieben, in dem es heißt: „Die Informationsgesellschaft stellt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor neue Dimensionen.“
Im Flusspferdhaus sind die umtriebigen Studenten, die hier mal Lehrer spielen können, am ersten Tag vor allem vor ein Problem gestellt: Noch will hier keiner so recht im Internet surfen und Details, die er am Beckenrand über das „Hippopotamus amphibius“ herausgefunden hat, mit den Daten im Netz abgleichen. „Das wird noch“, sagt Student Harry Rousvanidis, im Übrigen solle diese Aktion nicht den Unterricht ersetzen, höchstens ergänzen. Fragen zu den Tieren, beispielsweise zum Ozelot „Wo genau lebt das Tier?“ könnten die Kinder im Internet recherchieren und mit den Info-Tafeln im Zoo vergleichen. Meistens würden sie dann darauf kommen, dass das Netz aktueller ist. Einfach soll er sein, der Schnupperkurs im Netz. „Wir sind fit im Erklären“, sagt Rousvanidis, bei dieser Arbeit habe er auch schon Erwachsene erlebt, die Freudenausbrüche hatten. Etwa diesen: „Guck mal Trude, so einfach ist das!“

In der Ufa-Fabrik chatten Moritz und Phillip, 13 und 14, im Chatroom „Arena“, sie scherzen gerade mit „freegirl“ und freuen sich, „dass niemand weiß, wer wir sind“. Michael Neumann, Betreuer und PR-Mann, kennt die Netz-Vorlieben dieses Alters, das seien vor allem „halbnackte Frauen oder Boygroups“. Etliche Websites hätte die Telekom deshalb vorsichtshalber gesperrt.

Meistens, sagt Neumann, seien Kinder im Medium schon viel weiter als die Lehrer. Aber alle zusammen müssten noch lernen, dass man für die Vernetzung der Schulen „nicht nur Geld verlangen soll“, sondern auch sehen müsse, dass man welches damit verdienen kann. Beispiel: ein Auktionshaus im Netz. Neumann: „Da stellt man ein Foto von seinem alten Fahrrad rein und gut ist.“
MULTIMEDIA – 600 kostenlose Bildungsangebote // Offene Türen bieten die „Netd@ys“ mit 600 meistens kostenlosen Bildungsangeboten an 90 Orten in neun Tagen.

Ziel dieser Tage: Das Internet soll effektiver genutzt werden. Zielgruppe: Lehrer, Schüler, Senioren, Arbeitslose Mehr Informationen auf der Website: www. netdays-berlin. de. Weitere Informationen unter Telefon 75 68 92-0.

Diesjährige „Netdays“ mit vollem Programm

Tempelhof – Mit Internet-Kursen, Workshops, Wettbewerben sowie Angeboten zum Surfen und Chatten starten heute die diesjährigen „Netdays“ (bis 21.11.). Organisiert wurden sie vom Netdays-Team der Ufa-Fabrik Tempelhof. Gruppen und Schulklassen können sich unter 75 68 92 19 melden.

Netd@ys laden zu Reise ins Internet

(ADN). Die diesjährigen Netd@ys sind gestern eröffnet worden. Die Veranstaltung wartet mit einem vielfältigen Programm auf. Insgesamt 600 Kurse, Workshops, Wettbewerbe sowie Angebote zum Surfen und Chatten bieten bis 21. November Gelegenheit, den Umgang mit neuen Technologien kennen zu lernen. Organisiert wurde die Reihe vom Netd@ys Team der ufafabrik in Tempelhof

Netdays – Mit links das Internet kennenlernen

„Lernen mit Links“ ist das Motto der diesjährigen Netd@ys Berlin – Europe, die am Freitagabend in Berlin eröffnet werden. Im Rahmen dieser europaweiten Internet-Bildungsplattform können Neugierige bis zum 21. November auf rund 600 – virtuellen und realen – Veranstaltungen das Internet kennenlernen.

Organisiert werden die Netd@ys ( http://www.netdays-berlin.de ) abermals von der alternativen Kulturstätte ufaFabrik in Berlin-Tempelhof. Der Grundgedanke ist es nach Auskunft der Projektleiterin Helen Mc Namara, den ebenso selbstverständlichen wie kritischen Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln. Während sich die Netdays 1998 vor allem an Jugendliche richteten, wollen die Organisatoren diesmal auch Erwachsene und
Senioren für das neue Medium gewinnen. Das knapp hundertseitige Programm liegt in allen T-Punkten der Stadt, fast allen Bibliotheken und den „OpenDoor“-Partnern der Netd@ys aus. Über die Hotline 030/75 68 92 19 kann man es telefonisch bestellen.
Einer der diesjährigen Höhepunkte ist das Netd@ys Arts Festival, das die reale mit der virtuellen Welt verbindet. Unter dem Titel „Transporting sounds and images“ wird das Festival mit Höhepunkten aus Varieté, Zirkus, Tanz, Theater und Musik real auf verschiedenen europäischen Bühnen und virtuell im Internet uraufgeführt. In einem Wettbewerb unter europäischen Schulen soll ferner eigens der „Netd@ys Song“ produziert
werden.

Im Netd@ys Forum in der ufaFabrik stehen die Veranstaltungen (täglich von 10 bis 22 Uhr) jeweils unter dem Motto eines europäischen Landes. Das Forum bietet 35 Projekte zu den verschiedensten Themen an. Und quasi als „Balance zwischen Natur und Technik“ (ufa-Mitbegründer Juppy Becher) hat die alternative Kulturfabrik ein Rahmenprogramm mit realer Kultur organisiert. So können Jungen und Mädchen im Kinderbauernhof
beispielsweise ein echtes Indianerdorf bauen oder bei einem interdisziplinären, multikulturellen Theaterprojekt mitmachen.

Die Netd@ys sind Teil des Aktionsplans „Lernen in der Informationsgesellschaft“ der Europäischen Kommission. Entstanden sind sie 1996 in den USA. Dort haben sie dazu beigetragen, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Schulen ans Internet angeschlossen sind. Die Initiative wurde 1997 erstmals von der Europäischen Kommission aufgegriffen. Wer nicht leibhaftig an den Netd@ys teilnehmen kann oder will, kann sich an etlichen Projekten auch virtuell im Netz beteiligen. Hier die Internetadressen einiger Institutionen, die mitmachen: Kinder können – digital oder auf Papier – Bilder malen, die während der Netd@ys in eine virtuelle Galerie gestellt und versteigert werden. Der Erlös geht an die Jahrhundertkampagne „Children´s Hour“ (http://www.childrenshour.de) – Eine Stunde für Kinder und Jugendliche“. Unter den Internet-Adressen http://www.sternenbotschaften.de, http://www.spacemail.de, http://www.starmessages.de können Kinder und Jugendliche in sechs Sprachen ihre Botschaft für das neue Jahrtausend eingeben. Diese
Sternenbotschaften werden im Rahmen der Netd@ys via Satellit ins All geschickt.

Am 21. November von 13 bis 14.30 Uhr kann unter http://www.europa-chat.de online mit Experten über nachhaltige Stromerzeugung diskutiert werden. Mit Sprachwissenschaftlern können Interessierte unter http://www.netdays-berlin.de täglich über „Sprache und Kommunikation im Internet“ diskutieren. Das Institut für Sozialforschung, Informatik und Soziale Arbeit (ISIS) erforscht, wie Berliner Kinder und Jugendliche das Internet nutzen (http://www.netz-generation.de).

Während der Netd@ys wird das Projekt „Junge Kritiker“ (http://www.kinder.de) gestartet. Hier werden künftig Buchrezensionen von Kindern, Jugendlichen und Eltern ins Netz gestellt.
Ebenfalls beteiligt sind der Berliner Jugendserver (http://www.spinnwerk.de), eine Internetplattform für und über junge Menschen, http://www.sowieso.de, die Online-Zeitung für junge Leute und http://www.yomag.net, das e-zine für junge Leute aus Europa. Internationaler Gast der Netd@ys ist das Projekt „Guardians of the Millenium“ (http://www.theguardians.com), ein Multimediaprojekt für Schüler und Lehrer.

Autorin: Annette Kreis

NETD@YS BERLIN 90 Orte an neun Tagen

Berlin soll zur „Internethauptstadt Europas“ werden so hieß es jedenfalls auf der Pressekonferenz zu den Berliner „net d@ys“, die in der kommenden Woche über die ganze Stadt verteilt stattfinden werden. Geboten werden 600, überwiegend kostenlose, Bildungsangebote an 90 Orten in neun Tagen die meisten von ihnen für Kinder und Jugendliche, einige aber auch für ihre Eltern und Großeltern. Beim ersten net d@y im
vergangenen Jahr kamen 5 000 Besucher zu den verschiedenen Veranstaltungen. Diesmal erwarten die Veranstalter mehr als viermal so viele Besucher.

Unter dem Motto „Lernen mit Links“ kann man nicht nur erste Gehversuche im Internet machen, sondern auch lernen, wie man sich eine eigene Homepage baut oder für die Schule im Netz recherchiert.
Die ersten net d@ys fanden 1996 in den USA statt, 1997 gelangte das Projekt bereits nach Europa. In Berlin wurden zum ersten Mal im vergangenen Jahr Netztage begangen. In der Hauptstadt findet die Alphabetisierungskampagne für Netznutzer in Jugendclubs, Internetcafés, Schulen und Museen statt. Ein ausführliches, knapp 100-seitiges Programm mit Hinweisen auf die Veranstaltungen liegt in den Berliner Stadtbüchereien und in den T-Punkt-Läden der Deutschen Telekom aus. Die Info-Hotline hat die Telefonnummer 030-75 68 92 19. (tel.)

Autor: Tilman Baumgärtel

Das Netz wird immer dichter

Internet für alle – bei den Netd@ys sollen die Möglichkeiten des Netzes einem breiten Publikum verständlich gemacht werden.

Klaus Angermann

Berlin im Netzfieber: Vom 13. bis zum 21. November finden die dritten „Netdays Europa“ statt. Berlin mischt dieses Jahr zum zweiten Mal mit und wird wieder in allen Bezirken Aktionen rund um neue Technologien und das Internet starten. Die Netdays wurden 1996 in Sillicon Valley mit dem Ziel gegründet, die Verbreitung des Internets an den Schulen durch Partnerschaften mit freiwilligen Helfern voran zu treiben. Der Erfolg der uneigennützigen Aktion gab der Idee recht: So wird den ersten Netdays in Amerika ein maßgebliches Gewicht bei der erfolgreichen Installation der Internet-Anschlüsse in den Schulen zugesprochen.

Ein Jahr später gelangte das Modell der Netdays nach Europa. 1997 existierten bereits 1000 Events und 15 000 Einzelprojekte, das Jahr darauf stampfte die Projektleiterin Helen McNamara mit ihrem Team Vorbereitung den Berliner Ableger „Open Doors Berlin“ aus dem Boden. Fast 500 Aktivitäten an 43 Orten überall in Berlin fanden damals statt, über 100 Partner aus dem öffentlichen und dem kommerziellen Bereich waren an den Events beteilgt.

Auch 1999 will man an die Erfolge anknüpfen. „Eines der Ziele der Netdays sind die Verbreitung von Bildung und Information zu den Themen Internet und Kommunikation. Dazu wollen wir Anregungen und Tipps geben: Wo kann ich hingehen? Wie funktioniert das? Wer kann mir dabei helfen?“ sagt McNamara, die auch in diesem Jahr die Fäden in Berlin zieht.
„Wir wollen eine möglichst große Zielgruppe ansprechen. Von jung bis alt, egal ob Schüler, Eltern oder Großeltern, kann jeder mitmachen, der interessiert ist“, so die Projektleiterin.

Smilies für 2000

Die „Vermittlung von Medienkompetenz“ steht im Vordergrund. Neue Technologien sollen effektiv genutzt werden. Was jedoch für viele Jugendliche eine Selbstverständlichkeit ist, stellt Lehrer, aber auch Eltern oder Senioren vor größere Probleme. Ein Ziel der Netdays ist es, den Interessierten mit wenig Kenntnissen neue Kommunikationstechnologien näher zu bringen. Darüber hinaus soll herausgearbeitet werden, wie Online-Technologien beim Lernen und in der Lehre genutzt werden können. Mittels diverser Partnerschaften, angefangen auf regionaler bis hin zu internationaler Ebene, soll so zwischen den helfenden Partnern und den „hilfebedürftigen“ Usern ohne Vorkenntnisse ein Informationsnetz gesponnen werden.
Das Programm der Berliner Netdays 1999 ist wieder breit gefächert und soll für jeden etwas bieten. Im Angebot stehen verschiedene Wettbewerbe wie beispielsweise der gemeinsam mit der Telekom veranstaltete Webseiten-Wettbewerb „Netd@ys-Smilie“, bei dem ein neues Outfit für die Netdays 2000 gefunden werden soll.
Dazu gibt es unzählige Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden quer durch Berlin, die sich mit Multimedia, Internet oder Kommunikation über Sprachen bis hin zu Kulturthemen beschäftigen.

Chat am Krankenbett

Unter dem Motto „Lernen mit Links“ öffnen Jugendclubs, Internetcafés, Museen oder Schulen und Universitäten ihre Türen. Anbieter sind Edutainment-Profis wie die Software-Verlage Tivola und Cornelsen, aber auch Jugendclubs, die kostenlose Gelegenheiten zum Surfen bereit stellen. Dazu gemeinnützige Aktivitäten wie zum Beispiel den Internet-Besuchsdienst „Malteser-Chat am Krankenbett“, mit dem der Malteser Hilfdienst Kindern und Jugendlichen, die in Krankenhäusern liegen, mit dem Internet in Kontakt bringt und ihnen dadurch Kontakt nach außen ermöglicht. Weiter soll bei der „children’s hour“ eine richtige Internet-Versteigerung stattfinden, bei der Bilder unter dem Thema „So stelle ich mir die Zukunft vor“ unter den virtuellen Hammer kommen.

Das Prinzip der Partnerschaften ist den Organisatoren besonders wichtig. Es geht nicht nur darum, kurzfristig europaweit eine Woche Multimedia-Events zu präsentieren. „Geld allein ist sicherlich auch hilfreich, aber kreative Partnerschaften sind noch wichtiger“, glaubt der Pressesprecher Michael Neumann. „Wir wollen langfristig etwas erreichen und den ‚Geist‘ dieser Kooperationen ausbauen: Mit der Verbindung und Unterstützung von öffentlichen und kommerziellen Trägern können wir einer möglichst großen Bandbreite an Interessenten die Möglichkeiten und die Funktionsweise von Internet und Multimedia näher bringen“, sagt Neumann.

Die meisten der „Offenen Türen“ sind kostenlos. Wer sich informieren möchte, wo wann was stattfindet, kann unter der Adresse www.netdays-berlin.de News und Events nachlesen.
Wer über keinen Internet-Anschluss verfügt, kann sich auch über die Info-Hotline 030-75 68 92 19 schlau machen. Außerdem wurde ein kleines, immerhin 100 Seiten starkes Heftchen herausgebracht (zu erhalten in Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken, in T-Punkten oder den anderen OpenDoors-Partnern), das übersichtlich die Veranstaltungen nach Bezirken und Locations geordnet aufführt.

Die Informationselite der Zukunft startet ins Netz

Erst wer mit dem Internet arbeitet (oder arbeiten muss, wie es vielfach noch empfunden wird), erkennt die Möglichkeiten, die in diesem Medium stecken. Akzeptanz und Aufgeschlossenheit gegenüber „dem Netz“ zu wecken, steht deshalb als Leitmotiv über den Berliner „Netd@ys“, die am Freitag (20 Uhr, Technikmuseum, Trebbiner Straße 9) eröffnet werden und bis zum 21. November laufen. „Netd@ys“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission und ein Projekt der ufaFabrik.
Wichtigste Zielgruppe der „Netd@ys“ sind Jugendliche, die Informationselite der Zukunft. Zentraler Anlaufpunkt ist das Forum in der ufaFabrik (Viktoriastr.13), wo zwischen 10-22 Uhr vom Malwettbewerb für Kinder über „Chat-Foren“ bis zur professionellen Webseitengestaltung ein vielfälltiges Angebot wartet; sozusagen als Spielwiese für jene, die künftig eine Lücke füllen. Auf diese Lücke wies jetzt Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU) hin. Etwa drei Viertel der Berliner Unternehmen haben Internet-Anschluss.

Auf ins Internet: Lernen mit Links

Netd@ys im Deutschen Bibliotheksinstitut

Die Netd@ys kommen nach Reinikendorf. Eine Woche lang haben Interessierte Gelegenheit, kostenlos im Internet zu surfen. Vom 15. bis 20. November gibt es im Deutschen Bibliotheksinstitut am Kurt-Schumacher Damm 12-16 ein eigens eingerichtetes Internet-Café, in dem täglich von 10 bis 18 Uhr gesurft werden kann.
Klassen und andere Gruppen werden bei ersten Schritten ins Internet begleitet, Anmeldung: 410 34 446. Außerdem gibt es Tipps für die online-Literatursuche. In Vorträgen wird das Projekt „Schulen ans Netz“ vorgestellt. Die Netd@ys sind ein Projekt der ufaFabrik, eingebettet in die Initiative der Europäischen Kommission. Die diesjährigen Netd@ys stehen übrigens unter dem Motto „Lernen mit Links“. Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christine Bergmann, werden in vielen Veranstaltungen die Möglichkeiten und Herausforderungen neuer Kommunikationstechnologien präsentiert. Zahlreiche Initiativen, Organisationen und Unternehmen öffnen im Rahmen der Netd@ys ihre Türen und lassen sich über die Schultern schauen. Weitere Informationen zu Veranstaltungen im DBI gibt es unter 410 34 148.

Der Kirchentag der Netzkultur

Was verbindet Lehrer, Arbeitslose, Eltern, Senioren, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Kinder und Jugendliche?

Die Veranstalter der Berliner Netd@ys haben darauf zwei Antworten. Erstens passen sie alle in einen einzigen Unsinns-Satz. Zum Beispiel in diesen: „Auf den Netd@ys können Lehrer und Arbeitslose, Eltern und Senioren, Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie Kinder und Jugendliche ihre bereits gewonnenen Kenntnisse vertiefen und erlernen so einen selbstverständlichen sowie kritischen Umgang mit den neuen
Kommunikationstechnologien.“ Zweitens passen sie alle in die Ufa-Fabrik, auf deren Gelände vom 13. bis zum 21. November 1999 das Netd@ys-Forum stattfinden wird.

Schon im letzten Jahr war die Ufa-Fabrik Kern einer gesamtberliner Internet-Messe. Jeder konnte, jeder durfte, jeder sollte Projekte rund ums Netz präsentieren oder an Workshops, Diskussionsforen und Programmierkursen teilnehmen, die alle nur einem Ziel zu dienen hatten: Berlins Kontakt zum weltweiten Datennetz zu verbessern. Vor allem den Kontakt der Berliner Schulen. Denn als die Netd@ys erstmals vor drei Jahren in Silicon Valley veranstaltet wurden, da wollte man Spenden für mehr Computer in amerikanischen Erziehungsanstalten eintreiben. Die Initiative war so erfolgreich, dass sie schon im Jahr darauf nach Europa exportiert und von Brüssel nach Berlin weitergereicht wurde.

Auch in Berlin haben sich die Netd@ys bewährt. Zwar ist im letzten Jahr nicht viel Geld aus der Privatwirtschaft in die Schulen geflossen. Dennoch hat die Veranstaltung viel zur Steigerung des Selbstbewußtseins vor allem der kleineren Berliner Netzprojekte beigetragen. Kein Wunder! Denn den Netd@ys geht es nicht um den elektronischen Kommerz. Viel lieber erinnert man an die humane Kraft des Netzes, die sich von der Basis
aus entfaltet und die zur Verständigung aller ihren großen Beitrag leistet. Mit diesem Programm haben sich die Netd@ys als eine Art Kirchentag der Netzkultur etabliert, bei dem man rundum an das Gute glaubt und eine menschliche Zukunft mit Online-Anschluß für alle erhofft.

Auch 1999 soll es um den Menschen gehen – nur diesmal mit noch mehr Kraft und Engagement. An über 90 verstreuten Orten in Berlin werden Netz-Projekte präsentiert. In den 600 Einzelveranstaltungen soll miteinander diskutiert und programmiert werden. „E-Mail für Senioren“ ist dabei ebenso im Angebot wie ein Event mit dem Titel „Entdecke die Welt des Internet über Highspeed Datennetze“. Neben „herausragenden innovativen Berlinern“ werden auch „Boygroups, Girlgroups, Breakdancer, Kindercircusartisten“ auf die Bühnen gebeten. Es werden Texte für einen Netd@y-Song gesucht, neue Veranstaltungs-Logos entworfen, E-Mails ins Weltall verschickt, ein Europa-Chat ausgerichtet – und außerdem ruft die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung zur „Childrens Hour“ auf. Und das sind, wie es im Programm heißt, „nur einige tolle Highlights“.

Bei solch buntem Gedöns darf man vorschlagen, im nächsten Jahr Marilyn Manson auftreten zu lassen, um die Netd@ys-Hymne vorzutragen, während alten Leuten gezeigt wird, wie man www-Adressen auf T-Shirts batiken kann, und die „Ärzte ohne Grenzen“ die Kinder auffordern, symbolisches Aspirin per E-Mail nach Rot-China zu schicken. Tatsächlich ist die Milleniums-Veranstaltung längst in Planung: noch größer, noch bunter,
noch opulenter. 1999 ist fast zur Teststrecke für den Showdown im nächsten Jahr geworden. „Als Pilotprojekt zur Vorbereitung der Netd@ys 2000 und in Partnerschaft mit den Netd@ys Brüssel werden wir die Unterschiede zwischen Live-Performance und Internet-Auftritten zeigen.“

So clever etabliert man heute ein Medienfest in Berlin: Global denken, europäisch verknüpfen und lokal veranstalten. Denn stellt man dabei noch Lehrer, Arbeitslose, Eltern, Senioren, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt, dann darf man hoffen, global, europäisch und lokal gefördert zu werden.

Stephan Porombka

Lernen mit Links

Die Berliner netd@ys sind ein Projekt der „ufa Fabrik“ und eine Initiative der Europäischen Kommission als Teil des Aktionsplanes „Lernen in der Informationsgesellschaft“. Es geht um den kritischen Umgang mit den neuen Kommunikationstechnologien. Der Grundgedanke der netd@ys ist es Medienkompetenz zu vermitteln. Das diesjährige Motto heisst „Lernen mit Links“. Bei Open Door-Events, Workshops und Diskussionsrunden
können Besucher unter fachkundiger Anleitung lernen, wie man im Internet surft, chattet, e-mailt und online lernt. Ausserdem werden die netd@ys live im Internet übertragen, so dass Interessierte aus der ganzen Welt an den Aktivitäten teilnehmen können.[cj] netd@ys Berlin vom 13.-21.11. in der ufa Fabrik (Viktoriastrasse 13).

Lernen mit Links?

Welche Möglichkeiten der Verständigung und Ausbildung bieten die neuen Technologien, insbesondere das Internet, Kindern und Jugendlichen? Dieser Fragestellung widmet sich die diesjährige netd@ys-Aktionswoche in der ufa-Fabrik. Initiiert von der EU-Kommission und beschirmherrschaftet von Bundesfamilienministerin Bergmann gibt das netd@ys-Projekt den lieben Kleinen und ihren Eltern und Lehrern in Berlin und parallel in
anderen europäischen Städten Gelegenheit, an Workshops und Seminaren teilzunehmen, mit kompetenter Begleitung zu surfen und zu chatten oder sich einfach nur am bunten Rahmenprogramm zu erfreuen. Auch die Politik hat also inzwischen mitbekommen, daß ohne Netz in Zukunft nix mehr läuft: Brücken sollen auf-, Hemmschwellen abgebaut werden.

Grundsätzlich ist diese Initiatiative sicherlich ein löblicher Ansatz. Ein bißchen Bildung und Medienkompetenz hat schließlich noch keinem geschadet. Solange aber das Geld fehlt, Schulen und andere  Bildungseinrichtungen flächendeckend mit halbwegs zeitgemäßer Technik auszustatten, solange Informatik an altertümlichen C64-Möhren unterrichtet wird und Multimedia nur als Fußnote in den Lehrplänen auftaucht, bleiben solche Schnupper-Veranstaltungen eher eine symbolische Ersatzhandlung.
Netda@ys Berlin-Europe, ufaFabrik, Viktoriastr. 13, Tempelhof Sa, 13.11. bis So, 21.11.

Europaweite Reise ins Internet mit den Netd@ys

„Lernen mit Links“ heißt das Motto der diesjährigen Netd@ys Berlin-Europe 1999. Organisationen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Schulen und Jugendinitiativen öffnen ihre Türen und geben ihr Wissen weiter. Ihr könnt euch ein Bild machen vom Weg in die Informationsgesellschaft. Es gibt Kurse, Workshops und Wettbewerbe. Ihr sollt Surfen und Chatten in Internetcafés, Lernsoftware ausprobieren, für eine virtuelle Bildergalerie malen, erste Schritte ins Internet wagen oder sogar schon eine Webseite erstellen. Das geht in Kinder-und Jugendbibliotheken, Volkshochschulen, Computer- und Sprachschulen überall in der Stadt. Auch eure Eltern und Erzieher können sich bei den Netd@ys weiterbilden.

Das erste Netd@ys Arts Festival verspricht ebenfalls ein buntes und abwechslungsreiches Programm für Jedermann.
Im Netd@ys Forum in der ufaFabrik kann jeder von 10 Uhr bis 22 Uhr neue Freunde in anderen Ländern treffen.
Weitere Informationen auf den Netd@ys Webseiten unter Nettdays-berlin.de oder der Hotline: 75 68 92 19

Online lernen, chatten, surfen…

In ganz Europa finden vom 13. bis 21. November 1999 Netd@ys statt. Das Team der Berliner Netd@ys veranstaltet dazu eine große Multimedia-Party rund um das Thema Computer und Internet.

Dort zeigen zum Beispiel Schulen, Jugendinternetcafés, Bibliotheken und Unternehmen, wie sie mit den neuen Medien arbeiten. Menschen, die mit dem Thema noch nicht vertraut sind, haben in der Netd@ys-Woche also die Möglichkeit, solche Einrichtungen zu besuchen und Ideen zu sammeln.

Fragen an das Team der Berliner Netd@ys:

Das Motto der diesjährigen Berliner Netd@ys lautet „Lernen mit Links“. Was heißt das?

„Lernen mit Links“ bedeutet zweierlei: einerseits sind wir der Überzeugung, dass der Umgang mit dem Computer und dem Internet leicht zu erlernen ist, also mit links. Andererseits besteht das www aus „links“. Im Internet sind das die Verbindungen zwischen verschiedenen Seiten.
Wir verstehen unter „link“ aber auch die Verbindung von der realen zur virtuellen Welt. Die Netd@ys schaffen nämlich auch die Möglichkeit, Partnerschaften oder Verbindungen zu schließen, um mit gegenseitiger Unterstätzung gemeinsam den Weg in die Informationsgesellschaft zu gehen.

Wenn es um Internet und Vernetzung geht, ist immer viel die Rede von der „Informationsgesellschaft und ihren Risiken“. Was ist damit genau gemeint?

Die weltweite Vernetzung durch das Internet und der Zugang zu Informationen für jeden sind an sich eine positive Idee. Dahinter verbergen sich aber auch Gefahren.
Ein großes Risiko, das das Internet in sich birgt, ist die Anonymität. Es ist schwer zu verfolgen, wer hinter den einzelnen Angeboten steckt – zum Beispiel auch hinter negativem Gedankengut wie Gewalt, Rassismus oder Pornographie. Um so wichtiger ist es, Jugendliche frühzeitig mit dem Medium bekannt zu machen, über Risiken zu sprechen und aufzuklären.

Wir haben zuhause überhaupt keinen Computer und in der Schule läuft auch nicht viel. Was soll ich also bei den Netd@ys? Jannis, 12 Jahre

Gerade wenn man selbst keinen Computer hat, sollte man während der Netd@ys eine Veranstaltung besuchen, bei der man lernen kann, wie man chattet, surft, eine e-mail schreibt oder Informationen im Internet findet.
Über die ganze Stadt verteilt stellen wir Einrichtungen vor, in denen man am Computer arbeiten kann. Außerdem werden Schnupperkurse angeboten, meistens gratis.

Unser Lehrer hat keine Ahnung von Computern, deshalb ist es total doof in der Schule. Ist das bei den Netd@ys irgendwie anders? Kim, 13 Jahre

Bei den Netd@ys machen Einrichtungen mit, die schon viel Erfahrung im Umgang mit den neuen Medien haben. Da kommen also auch spezielle Kenner auf ihre Kosten.
Aber auch Anfänger – egal ob Jung oder Alt, ob Lehrer oder Schüler – sind eingeladen mitzumachen.

Unter dem diesjährigen Motto „Lernen mit Links“ organisiert das Netd@ys -Team in Berlin vom 13. bis 21. November 1999 zahlreiche Veranstaltungen, die in der realen und der virtuellen Welt erlebbar sind. In der realen Welt sind „Open Doors“-Veranstaltungen und das Netd@ys Forum, in der virtuellen Welt das Netd@ys Arts Festival geplant.
Bei Open Doors Events, Workshops, Diskussionsrunden und Seminaren können Besucher unter fachlicher Betreuung lernen, wie man im Internet surft, chattet, e-mailt und online lernt. Durch die Präsenz im Internet könne nicht unur Interessierte aus Berlin, sondern aus der ganzen Welt an den Aktivitäten teilnehmen.

Open Doors-Präsentation in allen Berliner Bezirken

Wie im letzten Jahr öffnen zahlreiche Initiativen, Organisationen und Unternehmen ihre Türen und lassen sich bei ihrer täglichen Arbeit mit den neuen Technologien über die Schulter schauen. Themen dabei sind: Internet für Anfänger, Kinder und Jugendlichen im Umgang mit dem Internet, Lehrer- und Jugendtraining, Internet für Senioren, Neue Berufschancen für Arbeitslose durch die neuen Technologien, Fremdsprachen und Online-learning, Internetcafés, Bibliotheken sowie Kunst, Kultur und neue Technologien.

Das Netd@ys Forum

Auch die ufaFabrik Berlin öffnet im Rahmen der Netd@ys ihre Türen.
Dort können interessierte Organisationen ihre Arbeit mit den neuen Medien präsentieren, Kurse, Workshops oder Diskussionsforen zu Themen rund um das Internet anbieten. Das Netd@ys Forum der ufaFabrik wird am 12. November 1999 feierlich eröffnet. Es steht unter dem Motto Fremdsprachen und präsentiert jeden Tag ein anderes Land.

Netd@ys Arts Festival

Das Internet wird erst durch den Transport von Bildern und Klängen lebendig. Kunst und Kultur geben dem Internet Inhalte und neue Inspirationen. Unter dem Titel „Transporting sounds und images“ entsteht das erste „Netd@ys Arts Festival“, das real, auf verschiedenen europäischen Bühnen, und als virtuelle Show im Internet uraufgeführt wird. Das Festival beinhaltet Höhepunkte aus Varieté, Zirkus, Tanz, Theater und Musik.
Ein Highlight ist die Produktion des Netd@ys Songs, der in einem Wettbewerb unter europäischen Schulen in mehreren Sprachen entstehen wird. Wir sind auf der Suche nach einem phantasievollen Text für unseren Netd@ys-Song. Wer hat eine Idee für eine Strophe? Es winken tolle Preise!

Lernen mit Links

Die Arbeit mit dem Internet und mit Neuen Technologien bestimmen das Projekt „Ned@ys Europe“ , an dem Berlin im vorigen Jahr mit 466 Aktivitäten an 43 Orten in allen Berliner Bezirken erstmals teilnahm.
Neue Technologien beeinflussen heute nicht nur das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben, sondern in wachsendem Maße auch den Alltag. In diesem Jahr laufen die Veranstaltungen von Netd@ys Berlin – eine Initiative der ufaFabrik in Zusammenarbeit mit vielen Partnern und unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Christine Bergmann – unter dem Motto „Lernen mit Links“. Lehrer, Kinder, Jugendliche, Eltern, Arbeitslose und Senioren können bei Open Door Events, in Workshops, Diskussionsrunden und Seminaren unter fachlicher Anleitung erfahren, wie man im Internet surft, chattet, e-mailt und online lernt. Zahlreiche Institutionen, Unternehmen, Initiativen, Organisationen und Vereine werden ihre Türen öffnen, um sich bei der praktischen Arbeit mit Neuen Technologien und Medien über die Schulter schauen zu lassen. Jeder kann Veranstaltungen anbieten, an ihnen teilnehmen bzw. Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Partnerschaften unterstützen.

Die Vorbereitungen für die Netd@ys laufen bereits jetzt

Die Schaltzentrale wird wiederum die ufa-Fabrik sein

Tempelhof. Eigentlich mag jetzt keiner so recht an den kommenden November denken. In der ufa-Fabrik jedoch tut man es bereits. Hier sitzt der Vorbereitungsstab für die diesjährigen Netd@ys. Die Projektleiterin Helen McNamara trat jetzt vor die Presse, um zu berichten, wie der Stand der Dinge sei. „Wir wollen in diesem Jahr noch mehr Eigeninitiative, noch mehr Kreativität anregen“, nahm sie das Hauptanliegen gleich vorweg.
Zielgruppe dieser Festtage, mit denen der Umgang mit den neuen Medien gefördert werden soll, sind insbesondere Kinder, Jugendliche, Lehrer, Eltern, Senioren und Künstler.

Dabei soll es aber nicht rein technisch zugehen. Auch Sport, Spiel und Kultur werden ihren festen Platz in der Zeit vom 13. bis 21. November haben. Daß wiederum die ufa-Fabrik die Schaltzentrale der – im übrigen in der ganzen Stadt stattfindenden – Netd@ys ist, ist kein Zufall. „Es handelt sich um einen wunderbaren Ort dafür. Und hier können sich kleinere Projekte präsentieren, die sonst nie in der Lage wären, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten. Wer bei den Netd@ys mit seinen Ideen und seinem Projekt dabei sein möchte, sollte die Sommerferien nicht unbedingt ungenutzt verstreichen lassen. Kontakt ist über Tel.:756 89 20 oder e-mail: info@netdays-berlin.de zu finden. lt

Internet-Surfer für „Netdays 1999“ gesucht

In vier Monaten starten die «Netdays Berlin 1999: Die Internet-Aktionswoche findet vom 13. bis zum 21. November unter dem Motto «Lernen mit Links» statt. Wie vergangenes Jahr ist sie Teil der «Netdays Europe». Jugend- und Bildungseinrichtungen, Verbände und Unternehmen ruft das Team um Helen McNamara auf, sich rege zu beteiligen. Kern der Netdays werden wieder die «Open-Doors-Veranstaltungen sein: Einrichtungen und Organisationen öffnen ihre Türen, um zu zeigen, wie sie mit neuen Technologien arbeiten.
Überdies sollen Diskussionen und Workshops angeboten werden. Themen: neue Berufsfelder, Online-Lernen, Kunst und neue Technologien, Multimedia in Bibliotheken und anderes mehr. 1998 verzeichnete das Netdays-Team 466 Veranstaltungen an 43 Orten in Berlin. Mehr als 5200 Berliner hätten die Angebote wahrgenommen. Das «Netdays Forum» in der Ufa-Fabrik, wo auch die Vorbereitungen laufen, wird täglich unter dem Motto eines anderen Landes stehen. Beim «Netdays Arts Festival» können Gruppen mit Kunst, Theater und Musik teilnehmen – online und offline. Im Wettbewerb unter europäischen Schulen wird der «Netdays-Song» gekürt. Die Internet-Woche ist eine Initiative der Europäischen Kommission. Informationen: Tel.: 75 68 92 16. svh

Internet-Aktionswoche: Netd@ys suchen Sponsoren

Von Uta Alexander

Den Nachwuchs an den Umgang mit der Kommunikationstechnik der Zukunft heranzuführen, ist das Ziel der Netd@ys. Diese europaweite, aus den USA stammende Initiative startete 1998 zum ersten Mal in Berlin. In diesem Jahr soll es vom 13. bis 21. November wieder Netd@ys in der Stadt geben. Der Träger des Projektes, ein bei der Ufa-Fabrik angesiedelter und mit EU-Mitteln geförderter Verein, arbeitet mit den Senatsverwaltungen für Schule, Jugend und Sport sowie Wirtschaft und Betriebe zusammen. Telekom AG und Interactive Networx sowie die Berliner Sparkasse unterstützen das Team. Und das steckt schon mitten in den Vorbereitungen für die Woche im November: Gerade entsteht die neue Web-Seite der Netd@ys, auf der Interessierte alle Informationen abrufen und Helfer Nachrichten hinterlassen können, wie sie das Projekt unterstützen wollen.

„Jeder kann mitmachen: Schulklassen, Jugendprojekte, Organisationen der Jugendhilfe, Eltern, Großeltern, Künstler und Firmen“, erklärt Helen McNamara. In den Herbstferien 1998 gab es an 43 Stellen in allen Bezirken insgesamt 466 verschiedene Aktivitäten. Über die Angebote im Internet nahmen 5200 junge und ältere Berliner unmittelbar an den Netd@ys teil. „Allein in der Ufa-Fabrik standen damals 60 Computer mit kostenlosem Internetzugang“, berichtet Netd@ys-Sprecher Michael Neumann.
„Von allen 5000 europäischen Aktivitäten wurde unsere Berliner Woche von der Europäischen Kommission als beste bewertet““ freut sich Helen McNamara. In diesem Jahr heißt das Motto „Lernen mit Links“. Wie bei den vorigen Netd@ys werden zahlreiche Berliner Vereine, Organisationen und Unternehmen ihre Türen öffnen und sich bei ihrer Arbeit mit den neuen Technologien über die Schulter schauen lassen. Partner im Ausland zeigen, daß das Internet hilft, Freundschaften oder Geschäftskontakte anzuknüpfen. Die Netd@ys sollen Anregungen geben, wie man auch nach der Aktionswoche mit kompetenter Begleitung in die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien einsteigt. Neumann erhofft sich breite Unterstützung von Berliner Unternehmen: „Sie können selbst entscheiden, wie sie den Jugendfreizeitbereich unterstützen wollen. Denkanstöße gibt unsere Internetseite.“ Als Gegenleistung biete das Netd@ys-Team Firmen-Hinweise auf seiner Homepage, drucke Logos auf Werbematerial oder erwähne ihre Hilfe in Veranstaltungen.

JETZT SCHON ANMELDEN! Netd@ys Berlin Vom 13.-21.11.1999

Vorgeschmack schon auf der Funkausstellung ab 28.8.!

Macht mit bei der Gestaltung einer bunten Multimedia-Woche für alle! Wie schon im letzten Jahr bietet die neutrale Plattform der „Netd@ys Berlin Europe 99“ unzählige Möglichkeiten am Netd@ys-Event teilzunehmen. Ob ihr eine eigene „Open Doors“-Veranstaltung online oder offline plant, eine Spendenaktion durchführt, an einem Workshop oder einer Diskussion teilnehmt oder euch einfach nur informieren wollt: Dabei sein ist alles! Eure Phantasie ist gefragt, Ideen zu entwickeln, wie man das Thema „Lernen in der Informationsgesellschaft“ kreativ umsetzen kann. Gesucht werden Projekte und Initiativen aus Schulen und Freizeiteinrichtungen, die sich präsentieren wollen. Die Themen der diesjährigen Open Doors sind: Lehrertraining, Jugendtraining, neue Berufsfelder, Fremdsprachen, Jugend-Internetcafés, Bibliotheken, Kunst / Kultur und neue Technologien,
Internet für Senioren, Internet-Anfänger, Online-Lernen, Wegweiser für Eltern. Das Netd@ys-Forum der ufaFabrik steht während der Projektwoche (13.-21.11.99) unter dem Motto fremder Länder, ihrer Kultur und Sprache. Neben vielen anderen Attraktionen kann der Europa-Chatraum genutzt werden, um Kontakte zu Jugendlichen in anderen europäischen Ländern zu knüpfen. Vielleicht wollt ihr einfach nur Erfahrungen sammeln und euch anschauen, was andere sich zum Thema Netdays – Open Doors in Berlin haben einfallen lassen?

Die Open Doors Berlin bieten ein umfangreiches Angebot von Workshops, Seminaren, Informationsveranstaltungen und Mitmach-Aktionen in eurer Nähe. Alle Internet-begeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsene können einen Ort ihrer Wahl besuchen, um Kenntnisse on- oder offline zu sammeln oder zu vertiefen. Einen Vorgeschmack auf die Netd@ys gibt’s vom 28.8.-5.9.99 auf der Internationalen Funkausstellung „Young IFA-World“ bei einem Besuch im Internetcafé.

Auf die Plätze … fertig? Los!

Die Berliner Netd@ys sind ein Projekt der ufaFabrik und eingebettet in die Netd@ys Europa 99, eine Initiative der Europäischen Kommission als Teil des Aktionsplanes „Lernen in der Informationsgesellschaft“. Im letzten Jahr gab es stadtweit allein 466 Veranstaltungen rund um das Thema Internet. Nach dem großen Erfolg werden auch in diesem Jahr die Möglichkeiten der neuen Technologien, insbesondere des Internet, präsentiert.
Lehrer und Arbeitslose, Kinder und Jugendliche, Eltern und Senioren können ihre bereits gewonnenen Kenntnisse vertiefen und erlernen so einen selbstverständlichen sowie kritischen Umgang mit den neuen Kommunikationstechnologien. Der Grundgedanke der Netd@ys Berlin ist es, Medienkompetenz zu vermitteln. Ein möglicher Weg, dieses Ziel zu erreichen, ist die Schließung von Partnerschaften auf regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene zwischen denen, die „Hilfe geben“ können, und jenen, die „Hilfe brauchen“.
Das Erfolgsrezept für die erfolgreiche Entwicklung der Netd@ys Berlin ist die Kooperation mit öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe und den Senatsverwaltungen für Schule, Jugend und Sport sowie Wirtschaft und Betriebe, als auch die Einbeziehung weiterer Partner aus Wirtschaft und Kultur.

Das lernt man mit Links!

Unter dem diesjährigen Motto „Lernen mit Links“ organisiert das Netd@ys -Team in Berlin vom 13. bis 21. November 1999 zahlreiche Veranstaltungen, die in der realen und der virtuellen Welt erlebbar sind. In der realen Welt sind „Open Doors“-Veranstaltungen und das Netd@ys Forum, in der virtuellen Welt das Netd@ys Arts Festival geplant.
Bei Open Doors Events, Workshops, Diskussionsrunden und Seminaren können Besucher unter fachlicher Betreuung lernen, wie man im Internet surft, chattet, e-mailt und online lernt. Durch die Präsenz im Internet können nicht nur Interessierte aus Berlin, sondern aus der ganzen Welt an den Aktivitäten teilnehmen.

Open Doors-Präsentation in allen Berliner Bezirken

Wie im letzten Jahr öffnen zahlreiche Initiativen, Organisationen und Unternehmen ihre Türen und lassen sich bei ihrer täglichen Arbeit mit den neuen Technologien über die Schulter schauen. Themen dabei sind: Internet für Anfänger, Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Internet, Lehrer- und Jugendtraining, Internet für Senioren, neue Berufschancen für Arbeitslose durch die neuen Technologien, Fremdsprachen und Online-learning, Internetcafés, Bibliotheken sowie Kunst, Kultur und neue Technologien.

Das Netd@ys Forum

Auch die ufaFabrik Berlin öffnet im Rahmen der Netd@ys ihre Türen.
Dort können interessierte Organisationen ihre Arbeit mit den neuen Medien präsentieren, Kurse, Workshops oder Diskussionsforen zu Themen rund um das Internet anbieten. Das Netd@ys Forum der ufaFabrik wird am 12. November 1999 feierlich eröffnet. Es steht unter dem Motto Fremdsprachen und präsentiert jeden Tag ein anderes Land.

Netd@ys Arts Festival

Das Internet wird erst durch den Transport von Bildern und Klängen lebendig. Kunst und Kultur geben dem Internet Inhalte und neue Inspirationen. Unter dem Titel „Transporting sounds und images“ entsteht das erste „Netd@ys Arts Festival“, das real, auf verschiedenen europäischen Bühnen, und als virtuelle Show im Internet uraufgeführt wird. Das Festival beinhaltet Höhepunkte aus Varieté, Zirkus, Tanz, Theater und Musik.
Ein Highlight ist die Produktion des Netd@ys Songs, der in einem Wettbewerb unter europäischen Schulen in mehreren Sprachen entstehen wird.