Rückblick 2006

Eingetragen bei: Rückblick | 0

Projekte 2006

Mehr Menschlichkeit und Perspektiven

Anfang 2005 startete der Netdays Berlin e.V. mit seinem Modellprojekt „Mehr Platz für Menschlichkeit und Perspektiven“ unter der Förderung des Bundesprogramms CIVITAS des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Europäischen Sozialfond (ESF), der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, des Berliner Landesprogramms „jugendnetz-berlin.de“ sowie dem Aktionsprogramm „respectABel“, um junge Menschen für die Zukunft zu stärken.

Im Rahmen des Modellprojektes wurden von 2005 bis 2006 insgesamt 14 Teilprojekte mit Berliner Oberschule sowie zwei Aktionswochen durchgeführt.

gefördert im Rahmen des Bundesprogramms CIVITAS des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, durch das Berliner Landesprogramm „jugendnetz-berlin.de“ sowie das Aktionsprogramm „respectABel“

Mehr Menschlichkeit und Perspektiven
Berufsorientierung – Zukunftsperspektiven – Lernen mit Neuen Medien

Vom 18. bis 25. November 2006 fanden unter dem Motto „Mehr Menschlichkeit und Perspektiven“ mehr als 250 Veranstaltungen von 150 engagierten Partnern aus Wirtschaft, Bildung und dem Jugendmedienbereich in ganz Berlin statt.

Die praktischen Workshops, Informationsveranstaltungen und Seminare zu 130 Themen rund um Berufsorientierung, Zukunftsperspektiven und Lernen mit Neuen Medien sollten Jugendliche bei der aktiven Gestaltung ihrer individuellen Perspektiven unterstützen und motivieren.
75 Einrichtungen, Institutionen und Unternehmen in Berlin öffneten ihre Türen für Interessierte und lockten mit meist kostenfreien Veranstaltungen zu Berufsorientierung, Bewerbungsberatung und Kommunikationstraining. Wirtschaftsunternehmen, wie Deutsche Bahn AG, Siemens AG und IBM sowie Bildungsträger gaben im Netd@ys Forum in der ufaFabrik nicht nur Einblicke in verschiedenste Ausbildungswege und –möglichkeiten, sondern benannten und trainierten auch die menschlichen Voraussetzungen, die BewerberInnen mitbringen sollten.

Berufsorientierung

Nur wer sich frühzeitig informiert, ausprobiert und reinschnuppert, kennt seine Möglichkeiten und kann sich bestens auf den Berufsstart vorbereiten. So boten zahlreiche Unternehmen, wie MAGIX AG, BMW, DaimlerChrysler, BVG und viele mehr im Rahmen des Stadtfestivals in Schnuppertagen und Führungen die Möglichkeit für den Blick hinter die Kulissen und Gesprächen mit Auszubildenden ihrer Unternehmen. Ob Kurzstudiengang oder Werksbesichtigung, Bewerbungstraining von Azubis für zukünftige Azubis oder einfach nur einen Tag der offenen Tür – es boten sich jede Menge Chancen für die praktische Erkundung von eventuellen zukünftigen Arbeitsstellen.

Zukunftsperspektiven

Menschlichkeit ist untrennbar mit der Gestaltung der eigenen Zukunftsperspektiven verbunden. In der Unterstützung von Jugendlichen auf Ihrem Weg in die Zukunft ist daher einer der wichtigsten Ansatzpunkte für die Verbesserung der Zukunftsaussichten die Entwicklung und Stärkung der sozialen „menschlichen“ Kompetenzen. Team- und Kommunikationsfähigkeit, Motivation und Engagement sind oftmals die Schlüssel, die vielen Jugendlichen den Weg in die passende Ausbildung aufschließen.
Deshalb hatten alle Festivalveranstaltungen den Ansatz: „Gemeinsam geht’s besser“ und luden ganz speziell Schul- und Jugendgruppen zum Mitmachen ein. So lernten Jugendliche bereits in der Vorbereitung auf den Start in die Zukunft menschliches Miteinander als entscheidenden Vorteil zu nutzen.

Lernen mit Neuen Medien

Will man heutzutage erfolgreich in die Zukunft starten, ist der sichere Umgang mit Computer und digitaler Technik genauso wichtig wie das Beherrschen der Deutschen Sprache. Das effektive Recherchieren von Informationen im Internet oder die Beherrschung von Computerprogrammen ist oftmals bereits für die Ausbildung oder überhaupt das Finden eines Ausbildungsplatzes Grundvoraussetzung. So boten viele Festivalveranstaltungen spezielle Workshops und Schulungen zur Internet-Berufsrecherche, Erstellung von Bewerbungsunterlagen oder aber auch zum Umgang mit spezieller Software an, um Jugendliche auf den neusten Weg in die Zukunft zu bringen. Von Fotografie und Musikproduktion mit Neuen Medien, über WLan, Weblogs und Podcasting bis hin zu Sicherheit und Jugendschutz im Internet und Mobilfunkbereich reichte das Spektrum der Angebote.

Neun Tage lang drehte sich in Berlin alles um den perfekten Start in die Zukunft. Rund 200 Schulklassen, von knapp 60 Berliner Oberschulen nutzten die vielfältigen Angebote von A wie Ausbildung bis Z wie Zukunftschancen. Mehr als 8.000 Teilnehmer schulten ihr Wissen rund um Berufe, ihre Fertigkeiten im Umgang mit den Neuen Medien und ihre sozialen Fähigkeiten, um erfolgreich auf die Zukunft vorbereitet zu sein. Partner und TeilnehmerInnen des berlinweiten Stadtfestivals lobten das vielseitige und umfangreiche Programm mit seinen 250 Angeboten rund um Zukunftsperspektiven, Berufsorientierung und Lernen mit Neuen Medien.

Mehr als 1.000 Jugendliche starten mit mehr Menschlichkeit und Perspektiven in die Zukunft

Seit 2005 haben im Rahmen der Teilprojekte insgesamt rund 1.300 Berliner Jugendliche in intensiven Workshops ihren erfolgreichen Start in die Zukunft vorbereitet.
Dabei ging es nicht nur um die praktisch-technischen Voraussetzungen für die Berufsvorbereitung, sondern auch um die Stärkung und Förderung der sozialen und modernen Fähigkeiten der Jugendlichen. Im Rahmen der Workshops wurden Teamfähigkeit, Kommunikation und Kreativität genauso gefragt wie der sichere Umgang mit den Neuen Medien. Denn menschliche Qualitäten sind untrennbar mit der Gestaltung der eigenen Perspektiven verbunden.

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 der Georg-von-Giesche-Schule, Katholischen Schule St. Hildegard, Kopernikus Oberschule, Solling Oberschule, Theodor-Haubach-Oberschule, Katholischen Schule St. Franziskus, Bölsche Oberschule, Werner-Stephan-Oberschule, Riesengebirgs-Oberschule, Sophie-Scholl-Oberschule und Jugendliche im Jugendprojekt des Big Steps Jugendwohnen im Kiez e.V. fanden begleitet von Fachleuten zunächst Neigungen und Fertigkeiten heraus, recherchierten Berufe und die Voraussetzungen, um sie dann mit dem eigenen Profil zu vergleichen. Sie schulten ihren Umgang mit Computer und Internet genauso wie mit dem Medienbestand der Bibliotheken und kamen zu erstaunlichen (Selbst)erkenntnissen.

Besonders die Kooperation mit der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg gab neue und interessante Impulse für das Projekt. So entstanden neben den 7 Plätzen für mehr Menschlichkeit und Perspektiven in den Berliner Oberschulen weitere 5 feste Plätze in Form von Computerarbeitsplätzen und einem Wegweiser für den „Start in die Zukunft“ in den Stadtbibliotheken Bezirkszentralbibliothek Eva-Maria-Buch Haus, Stadtteilbibliothek Schöneberg-Nord Gertrud-Kolmar-Bibliothek, Stadtteilbibliothek Marienfelde, Stadtteilbibliothek Lichtenrade Edith-Stein-Bibliothek und in der Mittelpunktbibliothek Theodor-Heuss-Bibliothek. Bibliotheken sind ein Ort der Information und Bildung. Sie bieten ein breit gefächertes Angebot für die persönliche Weiterbildung und einen idealen Ausgangspunkt, um Jugendliche erfolgreich auf den Start in die Zukunft vorzubereiten.

In der Weiterentwicklung des Projektes konnten die Staatlichen Museen zu Berlin als weiterer wichtiger Kooperationspartner gewonnen werden. Museen geben Auskunft über die kulturelle Entwicklung der Menschen. Sie ermöglichen die Verknüpfung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch Bereitstellung von Exponaten, die mit Hilfe von traditionellen und neuen Medien (Computer, Internet) dargestellt werden, geben sie SchülerInnen die Möglichkeit, sich über die Geschichte der menschlichen Entwicklung in vielerlei Hinsicht zu informieren. Sie geben als außerschulischer Lernort SchülerInnen die Möglichkeit, ihr Wissen ständig zu erweitern und bieten somit eine Plattform für Lebenslanges Lernen.
In einem Pilot-Teilprojekt setzten sich die Jugendlichen aktiv mit Kultur und Gesellschaft auseinander. Sie hatten die Möglichkeit teilweise direkt vor Ort in der Gemäldegalerie im KulturForum am Potsdamer Platz sich nicht nur mit der Kultur im engeren Sinne auseinanderzusetzen, sondern auch mit Menschen aus der Gesellschaft in direktem Kontakt zu treten.
Ein weiteres Pilot-Teilprojekt wurde in Kooperation mit der ufaFabrik Berlin zum Thema Menschlichkeit & Musik durchgeführt. Die Jugendlichen setzten sich hier in verschiedenster Weise mit der Kultur von Musik theoretisch und praktisch auseinander. Sie erarbeiteten über die Woche ein gemeinsames multimediales und musikalisches Ergebnis, welches sie am Ende öffentlich präsentierten.

Die SchülerInnen und Schüler konnten durch die Teilnahme an weiteren Workshops im Rahmen des Stadtfestivals Net@ys Berlin Europa 2006 im November ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern und festigen und hatten die Gelegenheit, besonders durch die direkte Kontaktaufnahme zu Partner aus der Gesellschaft, realitätsnah und auch motivierter ihre Perspektivenplanung selbst in die Hand zu nehmen.

Im Ergebnis des Projektes entstand ein Wegweiser „Start in die Zukunft“ von Jugendlichen für Jugendliche, der sowohl in gedruckter Form in den Oberschulen und in den Bibliotheken als Hilfestellung zur Verfügung steht, als auch virtuell unter www.mehr-perspektiven.de. Hier finden sich auch weitere ausführliche Informationen und Hilfsmittel für die Zukunftsplanung, die von den SchülerInnen und Schülern im Projekt selbst erarbeitet und zusammengetragen wurden.

Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen auch unter: www.mehr-perspektiven.de

 

Lesen Sie mehr dazu:
Der offizielle Startschuss für das Stadtfestival Netd@ys Berlin Europa 2006

Am Freitag, 17.11.2006 wurde in der feierlich-musealen Atmosphäre der Gemäldegalerie im KulturForum am Potsdamer Platz die neunten Netd@ys Berlin Europa von dem Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Härtel eröffnet.

Der Leiter der Besucher-Dienste der Staatlichen Museen zu Berlin Herr Christoffer Richartz begrüßte die rund 400 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Jugendmedienbereich und Presse in der zentralen Wandelhalle der Gemäldegalerie, die auf mehr als 7.000 m² Ausstellungsfläche eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis 18. Jahrhundert beherbergt.

Unter der charmanten Moderation von Daniel Gäsche wurden in der sonst wohl eher ruhigen Wandelhalle klangvoll und multimedial Projektergebnisse und Preisträger präsentiert. Ein abwechslungsreiches Showprogramm von Didjeridoo über Hula-Houp bis hin zu brasilianischen Trommelrhythmen rundete die Abendveranstaltung ab.

Das Landesprogramm „jugendnetz-berlin.de würdigt mit dem Medienpreis „MediaMax“ beispielhafte praxiserprobte Projekte, Konzepte und Ideen der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Berlin. Der Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Härtel, hatte die Ehre den „MediaMax“ an die herausragenden Projekte zu verleihen.

Die SchülerInnen der Klasse 9a der Bölsche – Oberschule präsentierten ihre Ergebnisse einer interessanten Workshopwoche unter dem Titel „Museum und Beruf“. Die Jugendlichen hatten sich eine Woche lang in drei verschiedenen Workshopgruppen unter der Anleitung von Medien- und MuseumspädagogInnen mit den kulturellen Inhalten der Museen, aber auch mit der Organisation eines Museums / Ausstellung sowie mit Berufsfeldern in den Museen praktisch auseinander.

Alle Gäste, Partner, Unterstützer und Freunde der Netd@ys Berlin nutzten den Abend mit einem besonderen kulturellen Ambiente für anregendes Networking und die Planung weiterer Projekte für mehr Menschlichkeit und Perspektiven.

Das Netdays Forum ufaFabrik startete am Samstag, 18. November 2006. Unter dem Titel „Aktionstag für Menschlichkeit und Toleranz“ waren Kinder und Jugendliche aufgerufen, multimediale Zeichen zu setzen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt. Im Rahmen der Wettbewerbsaktion „a4t – Art für Toleranz“ wurden Bilder erstellt, die sich für Toleranz und Respekt aussprechen. Die Ergebnisse flossen in den ausgeschriebenen Wettbewerb ein und wurden zur Abschlussveranstaltung prämiert.

Das bunte Rahmenprogramm des ufaCircus sorgte für die künstlerische Inspiration und rundet so den Aktionstag für Menschlichkeit und Toleranz ab. Die jungen Künstler des ufaCircus präsentierten mit ihren Darbietungen von Percussion, Jonglage über Akrobatik bis hin zu Breakdance in eindrucksvoller Weise kulturelle Vielfalt und „menschliches“ Miteinander. Unter Anleitung aktiver, professioneller Artisten trainieren sie wöchentlich mit Spaß und Freude am Lernen. Das Entdecken des eigenen Könnens, Kreativität und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team führen dann schließlich zum Erfolg. Die Belohnung für das lange Training und die schweißtreibende Arbeit folgt beim Auftritt durch reichlich Beifall und das Gefühl, etwas ganz Besonderes geleistet zu haben.

Bei den Forumsveranstaltungen in der Woche vom 20. – 24. 11.2006 drehte sich dann alles um die Themen Berufsorientierung, Bewerbung und Ausbildung. Viele namhafte Firmen wie die Deutsche Bahn, Siemens und ABB, die Lehrlinge in unterschiedlichsten Berufsrichtungen ausbilden, boten ab Montag spannende Forumsbeiträge an. Die Veranstaltungen des Forums richteten sich insbesondere an Jugendliche kurz vor dem Schulabschluss, also 9. und 10. Klassen von Berliner Haupt- und Realschulen sowie angehende AbiturientInnen. Insgesamt 1.523 Jugendliche und MultiplikatorInnen nahmen an den 25 Aktionen des Forums teil.

Personalverantwortliche, Ausbildungsleiter und Azubis standen Rede und Antwort zum Thema erfolgreicher Berufseinstieg, boten Einblick in Ausbildungsinhalte und gaben wertvolle Tipps aus der Praxis. Erfahrene Scouts der Partnerschaft Arbeitswelt verrieten, welche Fallstricke im Bewerbungsdschungel lauern und wie man auf Schleichwegen den Ausbildungsplatz zum Traumberuf doch noch erreichen kann, auch wenn der bestandene Hauptschulabschluss als Qualifikation auf den ersten Blick nicht reicht.
Beim Interviewtraining von IBM oder dem simulierten Einstellungstest der Berliner Volksbank wurde mit Personalprofis der Ernstfall geprobt einschließlich sofortiger individueller Auswertung – dabei zählten nicht nur Schulnoten und Wissen der Bewerber, sondern auch menschliche Qualitäten und soziale Kompetenz.
Neben diesen praxisbezogenen Workshops gab es Vorträge und Informationen zu klassischen handwerklichen, gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungen sowie zu neuen Medienberufen in der Kommunikationsbranche.

Am 25. November 2006 fand im Kinosaal der ufaFabrik Berlin die Abschlussveranstaltung der Aktionswoche statt. Dabei wurden beispielhafte Projektergebnisse von Partner sowie Preisträger der Wettbewerbsaktionen präsentiert. Abgerundet wurde die große Abschlussveranstaltung mit der Projektpräsentation „Menschlichkeit & Musik“ der SchülerInnen der Katholischen Schule Sankt Franziskus.

Vom 18. – 25. November 2006 boten rund 75 Partner mehr als 250 Workshops, Informationsveranstaltungen und Seminare zur Sozial- und Medienkompetenzförderung vor Ort in allen Stadtbezirken Berlins.
Die verschiedenen Veranstaltungen gaben Jugendlichen die Möglichkeit, in Schnupperkursen, Workshops und Seminaren ihr Fachwissen zu erweitern und sich dabei als Projektgruppe zu bewähren, um gleichzeitig die Teamfähigkeit zu schulen.

Wirtschaftsunternehmen boten direkt vor Ort Einblick in ihre Arbeitswelt, dabei standen Menschen mitten aus der Gesellschaft, Ausbilder und Lehrlinge den BesucherInnen Rede und Antwort. Bibliotheken zeigten, wie ihre Bestände in Sachen Zukunftsplanung am Besten nutzbar sind. Jugendeinrichtungen und Bildungsträger präsentierten praxisorientierte Workshops, Thementage und Trainingsangebote in ihren Räumen. Dabei reicht das Spektrum der 130 Themen von Fotografie und Musikproduktion mit Neuen Medien, über WLan,Weblogs und Podcasting bis hin zu Sicherheit und Jugendschutz im Internet und Mobilfunkbereich.

Besonders außerschulische Bildungsträger setzten ihr Know-how ein, um Jugendlichen die Resignation zu nehmen bzw. abzubauen und ihnen Impulse für die eigene Gestaltung der Zukunftsperspektiven zu geben.
So betreute die Deutsche Angestellten Akademie Jugendliche ganz individuell auf ihrem Weg in die Gesellschaft genauso wie der Lernladen Pankow und Neukölln. Das Institut für Digitale Kommunikation L4 in Pankow bot Jugendlichen die Möglichkeit, sich im Rahmen von Kurzstudientagen einen Einblick in die Film- und Musikbranche zu verschaffen. In Friedrichshain- Kreuzberg bot die gemeinnützige TIME for kids Foundation Schulklassen der Sekundarstufe I und II einen ca. 2 stündigen Workshop, in dem die Chancen und Risiken des Internets beleuchtet und diskutiert wurden.
Darüber hinaus hatten LehrerInnen, SozialarbeiterInnen und andere MultiplikatorInnen die Möglichkeit, Fachtagungen und Fortbildungsangebote für die aktive Einbindung der neuen Medien in ihre Bildungsarbeit zu besuchen. Das Helliwood:org im Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. stellte im Rahmen eines Fachforums Projektergebnisse vor, die Aktivitäten in Kooperation mit Schulen und anderen Einrichtungen zur erfolgreichen Zukunftsvorbereitung von Jugendlichen vorstellen und als Inspiration dienen. BITS 21 im fjs e.V. in Berlin-Friedrichshain bot verschiedene Seminare und Workshops speziell für JugendmitarbeiterInnen und ErzieherInnen an, die sie in ihrer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen unterstützen.

Die Aktivitäten fanden in allen Teilen Berlins statt und verteilten sich auf die Bezirke wie folgt: 26% in Tempelhof – Schöneberg, 19 % in Neukölln, 15% in Mitte, 14% in Friedrichshain-Kreuzberg, 8% in Pankow, 5% in Steglitz – Zehlendorf, 4% in Treptow – Köpenick, jeweils 3% in Charlottenburg – Wilmersdorf und Reinickendorf, 2% in Spandau und 1 % in Marzahn – Hellersdorf. Die lokale Verteilung der Aktivitäten ermöglichte Jedem einen einfachen Zugang zu den kostenlosen Lernangeboten.

jugendnetz-berlin.de – Vernetzte Aktionen

Die berlinweit vernetzten Aktionen fanden an mehreren Orten gleichzeitig in ganz Berlin statt. Sie boten insbesondere Jugendlichen kreative Möglichkeiten zur Interaktion mit anderen Menschen.
So fördern die Aktionen des Landesprogramms jugendnetz-berlin.de neben den modernen Fähigkeiten auch die sozialen Kompetenzen von Jugendlichen. Die Medienkompetenzzentren boten in ihren Bezirken verschiedenste Veranstaltungen und Workshops an, vom Bewerbungstraining über die Berufe der Veranstaltungsbranche, Erstellung von Videos für die Prüfung oder Musik, bis hin zu Diskussionsveranstaltungen zum Thema Gewaltvideos auf Schülerhandys.
BITS21 lud Erzieherinnen und Erzieher aus Berliner Kindertagesstätten zu einem Fachtag „Medienbildung in der Kita“ ein. Alle Kitas waren außerdem zu einem Wettbewerb aufgerufen.

Im Rahmen des Modellprojekts „Netz-Transfer“ des LAG Medienarbeit e.V. waren Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Mitmachaktionen eingeladen. Gemeinsam mit Berliner Jugendeinrichtungen führte die LAG Medienarbeit das „Netzstadtspiel“ durch. Kinder und Jugendliche sind in Teams gefordert, mit Fantasie, Spaß und guter Laune gegeneinander miteinander anzutreten. In dieser vernetzten Aktion sollten die Teilnehmer mit Hilfe des Computers, Bildbearbeitung und DigiCam vorgegebene Aufgaben zum Thema „Freundschaft in der Zukunft“ lösen. Eine besondere Form des Netzstadtspiels wurde mobil durchgeführt unter dem Thema „Auftrag Berlin“. Hier waren die Teams mit Laptop, DigiCam mobil in Berlin unterwegs und mussten unterwegs die Aufgaben lösen, online stellen und den richtigen Weg finden. Auch bei der vernetzten Aktion „Internetradio Nexx_Radio“ ging es darum Kinder und Jugendliche über das Internet in Interaktion zu bringen. Mehrere Berliner Jugendeinrichtungen gestalteten gemeinsam eine Radiosendung. Abwechselnd moderierten und kreierten verschiedene Teams eine halbstündige Radiosendung, die im Internet live gesendet wurde.

Im Bezirk Neukölln fand der 1. Handybattle statt. Damit möchte die Jugendförderung Neukölln Zeichen setzten gegen Gewaltvideos auf Handys und deren Verbreitung unter dem Motto „Kreativität statt Gewalt“. An vier Tagen wurden auf der Website www.handybattle-berlin.de jeweils eine Tagesaufgabe bekannt gegeben, zu denen ein Mini-Videoclip erstellt werden sollte, der dann auf der Internetseite veröffentlicht wurde. Durch ein öffentliches Voting im Internet wurden diese Arbeiten nach verschiedenen Kriterien bewertet, z.B. Idee, Kreativität, Zeit und Umsetzung. Insgesamt entstanden 65 Handyfilme zu fünf Tagesthemen.

Online Aktivitäten

8% der Aktivitäten fanden während der Aktionswoche online im Internet statt und boten so Jugendlichen und MultiplikatorInnen grenzenlosen Zugang zu Information, Wissen und Hilfe.

Beratung und Hilfe bei Problemen in der Familie, auf dem Weg zur Selbstfindung erhalten Jugendliche unverbindlich bei dem „beratungsnetz“ sowie bei der „bke-jugendberatung“. Kompetente Sozialpädagogen unterstützen Jugendliche online auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben. Auch die Promix-Datenbank der Stiftung Demokratische Jugend und das Jugendportal „jugendnetz-berlin.de“ stehen mit Rat und Tat jungen Menschen zu Seite.
Die Quizaktionen boten zudem die Möglichkeit, sein Wissen zu testen bzw. zu erweitern und nebenbei mehr über seinen eigenen Fähigkeiten und Neigungen heraus zu finden.

Das Web- Portal www.zeitzeugengeschichte.de ist ein Zeitzeugenportal, das erzählte Geschichte im Internet festhält und der Öffentlichkeit zugänglich macht. Jugendliche und junge Erwachsene interviewen ZeitzeugInnen des Nationalsozialismus und dokumentieren damit Alltagsgeschichte. So können sich Jugendliche aktiv mit der Geschichte auseinandersetzten und gleichzeitig ein Demokratieverständnis gefördert werden.

Abenteurspielplatz „Wilde Rübe“
Albert Einstein Oberschule Neukölln
Anne Frank Zentrum
Arbeitskreis Medienpädagogik e. V.
BITS 21
MKZ Die Medienetage im Bürgerhaus Altglienicke
BDP-Mädchenladen
Beratungsstelle f. Mädchen u. junge Frauen Leben Lernen e.V.
Big Steps – Jugendwohnen im Kiez e. V.
BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.
Bundeskonferenz für Erziehungsberatung
CIA-Spandau
Computerschule Treffpunkt PC
Der Polizeipräsident in Berlin
design akademie berlin Kommunikationsmanagement GmbH
Deutsche Angestellten Akademie
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
– Projekt SCHOLA-21
Deutsches Historisches Museum
die gelbe Villa
fjs Förderverein für Jugend- und Sozialarbeit e. V.
BITS 21
Helliwood:org
FrauenComputerZentrumBerlin e.V.
Georg-von-Giesche Schule
Globale Medienwerkstatt
GSG-HOF Hellersdorf
@hugo Jugendmedienetage in der Hugo-Heimann-Bibliothek
ICWE GmbH
Ingeborg-Drewitz-Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf
Interkultureller Mädchentreff Albatros e. V.
JC „ufo“ Lipschitzallee
JC- Feuerwache
jfh kubu
JOBMOBIL
Jugendamt Neukölln
Jugendcafé am Dorfteich
Jugendclub NW80
Jugendförderung Steglitz-Zehlendorf
Jugendhaus Alte Molkerei e. V.
Jugendmedienklub SO 69
Jugendwerk Aufbau Ost e.V.
tivolotte-Mädchenclub
Jugendzentrum BDP-LUKE
Jugendzentrum Grenzallee
JuKuz Wutzkyallee
Katholische Schule Sankt Franziskus
Katholische Schule Sankt Hildegard
KCH Dammweg
KCH Sternschnuppe
Kick Nachbarschaftsheim Schöneberg
Kinder und Jugendhaus Immenweg
Kinderclubhaus „Zwicke“
Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH
Kopernikus Oberschule
kulturgymnastik e.V.
L4-Institut für Digitale Kommunikation
LAG Medienarbeit e. V.
Lele – Förderverein für arbeitslose Jugendliche e. V.
LernLaden Neukölln
LernLaden Pankow
LKJ Berlin e.V.
infonetKalender
– infomail
LVL Landesverband Legasthenie Berlin
Medienkompetenzzentrum Düppel
Medienkompetenzzentrum Szenenwechsel
meredo.de Medienkompetenzzentrum
mezen – Medienzentrum Prenzlauer Berg
netz-start Computerschule
Olof-Palme-Jugendzentrum
Outreach Mobile Mädchenarbeit Moabit
Philipp-Schaeffer-Bibliothek
Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Rabenhaus e.V.
Solling Oberschule
Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg
– Bezirkszentralbibliothek Eva-Maria-Buch-Haus
– Mittelpunktbibliothek Theodor-Heuss-Bibliothek
– Stadtteilbibliothek Lichtenrade Edith-Stein-Bibliothek
– Stadtteilbibliothek Marienfelde
– Stadtteilbibliothek Schöneberg-Nord Gertrud-Kolmar-Bibliothek
Stadtvilla Global
Stiftung Demokratische Jugend
ProMix Online
jugendnetz-berlin.de
Technischer Jugendfreizeit- und Bildungsverein e. V. (tjfbv)
„barrierefrei kommunizieren!“ – bundesweites Kompetenz- und Referenzzentrum
JOB Werkstatt Mädchen
JugendTechnikSchule City-West
Theodor-Haubach-Oberschule
TIME for kids Foundation
ufaFabrik Berlin
– IKC ufaFabrik Berlin e. V.
Kinderbauernhof Nachbarschaftszentrum ufaFabrik
NUSZ ufaFabrik e. V.
Verband für sozial-kulturelle Arbeit e. V.
Internetwerkstatt Netti
– Berliner Jugendserver Spinnenwerk
Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg
wannseeFORUM Berlin
WeTeK e.V.
Xtra mobile Kinder- und Jugendarbeit
zille interaktiv im Haus der Jugend Charlottenburg
ZLB Kinder- und Jugendbibliothek „Hallescher Komet“
Zone35 – Agentur für digitale Kommunikation
das-beratungsnetz.de